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Sozialverein
Hannover
Kostenfrei · Unabhängig · Mehrsprachig

Bescheid-Prüfung — wir schauen drüber, bevor du Geld verlierst.

Jedes Jahr wandern Millionen Euro an Bürgergeld- und Grundsicherungs- Leistungen verloren, weil Bescheide nicht oder zu spät auf Fehler geprüft werden. Wir setzen genau dort an — bevor die Widerspruchs­frist abläuft.

Das Problem: Bescheide sind kompliziert, Fehler sind Alltag

Ein durchschnittlicher Bewilligungs­bescheid vom Jobcenter ist 4–8 Seiten lang, voller juristischer Verweise auf § 11b SGB II, § 22 SGB II, § 21 Abs. 3 SGB II — und kommt in einer Sprache, die selbst geübte Lesende ratlos zurücklässt. Wer Migrationsgeschichte hat, Deutsch noch lernt, oder einfach gerade in einer belastenden Lebenssituation ist, hat praktisch keine Chance, jede Position einzeln auf Richtigkeit zu prüfen.

Dabei sind die häufigsten Fehler keine Exoten — sondern Klassiker, die sich immer wieder zeigen:

Was wir machen — Schritt für Schritt

  1. Du schickst uns deinen Bescheid als Foto — per WhatsApp, Email oder über unser Kontaktformular. Name und Adresse darfst du schwärzen, das ist OK. Wichtig ist, dass die Bewilligungs­beträge, das Aktenzeichen und die Rechtsbehelfs­belehrung lesbar sind.
  2. Wir prüfen ihn binnen weniger Minuten. Unser digitales Vorprüfungs-System wurde speziell auf Sozialleistungs­bescheide trainiert und kennt die typischen Fehlerquellen. Es liefert ein strukturiertes Ergebnis: was sieht plausibel aus, was hat Auffälligkeiten, wo lohnt sich ein zweiter Blick.
  3. Du bekommst eine Antwort in deiner Sprache. Wir antworten auf Deutsch, Englisch, Türkisch, Arabisch, Russisch, Ukrainisch oder Persisch — je nachdem, wie du uns geschrieben hast.
  4. Falls Widerspruch sinnvoll ist: wir vermitteln dich an einen qualifizierten Sozialrechts-Anwalt aus unserem Partner­netz. Die Kosten dafür werden über die staatliche Beratungs­hilfe oder Prozesskosten­hilfe abgedeckt. Du zahlst nichts.
  5. Wenn nichts auffällig ist: sagen wir dir das ehrlich. Wir reden dir nichts ein, was nicht da ist.

Was wir nicht sind

Wir sind keine Anwaltskanzlei. Die rechtliche Vertretung übernehmen ausschließlich qualifizierte Anwälte aus unserem Partner­netz, die im Anwalts­register der Rechtsanwalts­kammer eingetragen sind. Wir sind die erste Anlaufstelle: wir hören zu, prüfen vor, und vermitteln weiter.

Wir sind keine kommerzielle Plattform. Der Verein finanziert sich durch Spenden, Förderungen und ehrenamtliches Engagement. Wir nehmen kein Geld von Empfängern — weder Provision, noch Erfolgs­anteile, noch versteckte Gebühren.

So nimmst du Kontakt auf

Hinweis zum Datenschutz: dein Bescheid wird vertraulich behandelt und nur zur Prüfung verwendet. Mehr dazu in unserer Datenschutz­erklärung.